info@gruene-lindlar.de
Facebook
Twitter
YouTube
gruene_lindlar_sunflower(100x446)
  • DIE GRÜNEN LINDLAR
    • Mitglied werden
    • Ortsvorstand
    • Fraktionsmitglieder
    • Programm
  • AKTUELL
  • AUS DEM RAT
  • BEITRÄGE
  • TERMINE
    • Veranstaltungen
    • Kalender
  • KONTAKT
tablet_logo

Energiewende in Lindlar nicht ausbremsen: Ausschuss lehnt siebenjähriges Windkraft-Moratorium der Verwaltung ab!

19. Oktober 2026Aktuelles, Aus dem RatPatrick

Ein wichtiger Etappensieg für den Klimaschutz in Lindlar: In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz wurde der von der Gemeindeverwaltung eingebrachte und von der CDU als einziger Fraktion unterstützte Antrag für ein siebenjähriges Moratorium beim Windkraftausbau abgelehnt. Damit hat der Ausschuss ein starkes Signal für einen konsequenten und schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien gesetzt.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, für die nächsten sieben Jahre komplett auf eigene kommunale Planungen für zusätzliche Windenergieflächen zu verzichten – offiziell, um angeblich Verwaltungskapazitäten zu sparen und die Akzeptanz der Windenergie nicht zu gefährden. Doch diese Blockadehaltung stieß im Gremium auf scharfe Kritik.

Das Prinzip „Entweder-Oder“ ist klimapolitisch fatal

Die ablehnenden Fraktionen machten deutlich, dass es keinen Sinn ergibt, Solarenergie und andere Maßnahmen gegen die Windkraft auszuspielen. Man könne Photovoltaik und Co. vorantreiben, *ohne* gleichzeitig die Windenergie zu deckeln.

Die Grünen vertraten die Position, dass angesichts der globalen Klimakrise sofort und auf allen Ebenen Tempo gemacht werden muss („Gas geben“). Als flächenreiche Kommune trägt Lindlar eine besondere energie- und klimapolitische Verantwortung – eine Rolle, die man aktiv annehmen und nicht durch künstliche Bremsen abgeben darf. Das oft gebrachte Argument, man habe mit dem Windpark Vogelberg ja schon einen großen Beitrag geleistet, greift schlicht zu kurz: Wenn nach dieser Logik beispielsweise auch in schleswig-holsteinischen Regionen gedacht und gehandelt würde, wären die Energiewende in Deutschland noch viel weiter zurück.

Zudem bleibt durch die geänderte Rechtslage und den abgeschlossenen Regionalplan die Steuerungshoheit bei der Gemeinde: Jedes Projekt wird und muss ohnehin einzeln bewertet und beschlossen werden. Ein genereller Baustopp ist daher völlig unbegründet.

Besonders ins Gewicht fielen auch die harten wirtschaftlichen Faktoren für die Gemeinde und die Menschen vor Ort: Windkraftanlagen generieren in nicht unwesentlichem Ausmaß Gewerbesteuern, die den Lindlarer Haushalt stärken. Darüber hinaus profitieren die Bürgerinnen und Bürger direkt durch das Bürgerenergiegesetz von den Anlagen. Hinzu kommt, dass Windstrom nach wie vor die preiswerteste Form der Stromerzeugung ist. Wer hier ausgerechnet auf die günstigste Energiequelle verzichtet, schadet am Ende auch dem Wirtschaftsstandort und treibt die Kosten unnötig in die Höhe.

Thomas Peping (SPD) bringt es auf den Punkt: „Absolut sinnlos“

Dass ein siebenjähriger Verzicht de facto ein Stillstand von zehn Jahren oder mehr bedeutet hätte, betonte Thomas Peping von der SPD in einem treffenden Redebeitrag. Rechnet man Genehmigungsverfahren, Projektierung und den eigentlichen Bau hinzu, würde eine solche Atempause jahrelang jeglichen Fortschritt lahmlegen. Ein solches Vorgehen sei angesichts der dringenden Klimaziele „absolut sinnlos“.

Argumente der Verwaltung entkräftet

Die von der Verwaltung ins Feld geführten vermeintlichen Kapazitätsengpässe gehen an der Realität vorbei: Kapazitäten lassen sich bei Bedarf extern einkaufen oder über Vorhabenträger abwälzen. Zum Vergleich: Während man bei der Windkraft zögern wollte, werden andernorts – etwa für Firmen im Industriepark Klause, die oft weitaus weniger klimafreundlich sind – problemlos enorme Kapazitäten bereitgestellt. Auch von einer mangelnden Akzeptanz kann keine Rede sein: Das laufende Projekt am Vogelberg wurde in der Bevölkerung ausgesprochen wohlwollend aufgenommen, was zeigt, dass die Lindlarer Bevölkerung hinter der Energiewende steht.

Der Weg bleibt frei für echten Klimaschutz

Patrick Heuwes, Fraktionssprecher der Grünen, fasst die Entscheidung zusammen:

„Wir dürfen beim Klimaschutz jetzt nicht auf die Bremse treten und wertvolle Zeit verlieren. Lindlar hat als flächenreiche Gemeinde eine Verantwortung, die wir nicht einfach aufschieben können. Wenn wir uns hinter fadenscheinigen Kapazitätsargumenten verstecken und so tun, als sei mit einer einzigen Anlage der Job erledigt, betrügen wir die Zukunft. Indem wir Photovoltaik, kommunale Wärmeplanung und Windkraft klug miteinander verbinden, stärken wir nicht nur das Klima, sondern sichern über die Gewerbesteuern und das Bürgerenergiegesetz auch direkte Vorteile für Lindlar und die Bürgerinnen und Bürger. Der Weg ist frei für einen echten, umfassenden Energiemix!“

Patrick
Vorheriger Beitrag Haushaltseinbringung in Lindlar: Finanzplanung zeichnet düsteres Bild – Drohende Überschuldung bis Ende 2030 trotz massiver Steuererhöhungen

RSS gruene.de

RSS gruene-nrw.de

  • Schulungen und Workshops zur Landtagswahl 2027
      Hier findet ihr alle Angebote an Schulungen und Workshops zur Landtagswahl 2027.   Angebote für Wahlkampfmanager*innen und KGFs Angebote für Kandidierende Angebote für Lokalkoordinator*innen Angebote für Wahlkämpfer*innen Gesamtübersicht Wahlkampfveranstaltungen
  • Grüne NRW stellen sich für die Landtagswahl auf
    Der Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen hat Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, einstimmig als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2027 vorgeschlagen. Die Partei wird auf der Landesdelegiertenkonferenz vom 13. bis 15. November über die Nominierung abstimmen. Mona Neubaur, designierte Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen...

Archiv

Seit 30 Jahren machen wir Lindlarer GRÜNE erfolgreich Politik für Menschen und Umwelt in Lindlar und darüber hinaus. Wir erheben unsere Stimme für Klima- und Umweltschutz; gute, moderne Bildung; soziale Gerechtigkeit und Fairness, nachhaltige Entwicklung ... und oft einfach für eine vernünftige, sachgerechte Lösung von Problemen in Lindlar und seinen Dörfern.

Quicklinks

  • DIE GRÜNEN LINDLAR
    • Mitglied werden
    • Ortsvorstand
    • Fraktionsmitglieder
    • Programm
  • AKTUELL
  • AUS DEM RAT
  • BEITRÄGE
  • TERMINE
    • Veranstaltungen
    • Kalender
  • KONTAKT

Kontakt

Patrick Heuwes
Alsbacherstraße 41a
51789 Lindlar
Deutschland
+49 (0) 160 – 3519834
patrick.heuwes@gruene-lindlar.de

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Weitere Informationen
© 2017 Ratsfraktion GRÜNE Lindlar im Rat der Gemeinde Lindlar und Bündnis90/Die GRÜNEN Ortsverband Lindlar
Vertreten durch Patrick Heuwes, Alsbacherstraße 41a, 51789, Lindlar, Deutschland | Impressum | Datenschutz