
Im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz wurde am 27.11.2025 über die Verwendung der Ausschüttungen des Betreibers der Windkraftanlage Lindlar-Vogelberg beraten.
Die GRÜNEN Lindlar haben sich dabei erfolgreich für die von ihnen beantragte 80-20-Regelung eingesetzt:
- 80 % der Ausschüttungen sollen für gemeinnützige Vereine im Umkreis von 2,5 km zur Verfügung stehen
- 20 % sollen für weitere gemeinnützige Projekte und Institutionen verwendet werden.
Gegen die Stimmen der SPD wurde diese Regelung beschlossen.
Patrick Heuwes, Fraktionssprecher der GRÜNEN Lindlar:
„Wir stehen zu unserem Wort vor der Wahl: Nur mit einer festen 20-Jahres-Regelung geben wir den Vereinen echte Planungssicherheit. So verhindern wir, dass die Ausschüttungen später im Haushalt verschwinden – und zeigen, dass Windkraft das Ehrenamt stärkt und der Region unmittelbar zugutekommt.“
In der Sitzung wurden die verschiedenen Positionen deutlich:
Die GRÜNEN hatten zusätzlich beantragt, dass die Vereinbarung eine Laufzeit von 20 Jahren haben solle.
Die CDU hatte einen ähnlichen Antrag wie die GRÜNEN gestellt, jedoch ohne Festlegung auf eine lange Laufzeit.
Die SPD sprach sich zum Unmut der anwesenden Vereine gegen eine feste Regelung aus und schlug stattdessen ein jährliches Bewerbungsverfahren vor.
Die Verwaltung wird nun eine rechtssichere Vereinbarung erarbeiten und dem Hauptausschuss vorstellen.
Die GRÜNEN Lindlar werden sich weiterhin, gegen die im Ausschuss deutlich gewordenen Tendenzen bei SPD und CDU, dafür einsetzen, dass die 20-jährige Laufzeit festgeschrieben wird – für Verlässlichkeit, Ehrenamt und Energiewende vor Ort.

